Speaker und strate­gisch platzierte Berater sind bei Unter­neh­mer­ver­an­stal­tungen nur ein Teil der Anwesenden. Die Auswahl der teilneh­menden Familien­unternehmer sowie die Zusam­men­stellung von Unter­neh­mer­gruppen haben einen entschei­denden Anteil am Erfolg der gesamten Veranstaltung.

Welche Teilnehmer für welches Thema?

Bei der Planung Ihrer Unter­neh­mer­ver­an­staltung gehen sie am effizi­en­testen in drei Schritten vor:

  1. Themen­planung
  2. Kunden­auswahl
  3. Einladung

Da Sie zunächst ein aktuell relevantes Thema exakt definieren, können Sie im zweiten Schritt spezi­fisch Kunden auswählen, für die das Thema von beson­derem Interesse ist. So stellen Sie sicher, dass das Thema eine hohe Bedeut­samkeit für Ihre Gäste hat.

Die Zusam­men­stellung von Unternehmergruppen

Laden Sie Gruppen von Unter­nehmern aus unter­schied­lichen Familien­unternehmen ein, kommt es darauf an, deren Zusam­men­setzung geschickt abzustimmen:

  • Gruppieren Sie Unter­nehmer nach Aspekten wie Mitar­bei­terzahl oder regio­naler Ausrichtung. So geben Sie den Gesprächen am Tisch eine gemeinsame Basis und können relevante Teilaspekte genauer herausarbeiten.
  • Haben Sie es mit sehr unter­schied­lichen Familien­unternehmen zu tun, dann halten Sie mehrere Veran­stal­tungen zum selben Thema – aber mit angepasster Schwer­punkt­setzung und Teilnehmerauswahl.
  • Sorgen Sie dafür, dass Ihre Teilnehmer sich im Gespräch gegen­seitig einen Mehrwert bieten. Laden Sie beispiels­weise Kunden ein, die vor Heraus­for­de­rungen stehen, welche von ihren Tisch­nachbarn bereits gelöst wurden.

Gerade kleinere Familien­unternehmen erkennen hierdurch schnell, ob eine Veran­staltung den Anrei­se­aufwand wert war.

Eine Einladung, die man nicht ausschlagen möchte

Zuletzt geht es an die konkrete Einladung: Eine unper­sön­liche Standard-E-Mail lässt bei Famili­en­un­ter­nehmern die Absage­quote auf die Spitze schießen. Rufen Sie Ihre ausge­wählten Teilnehmer also direkt an oder unter­breiten Sie die Einladung bei passender Gelegenheit persönlich. Geben Sie dabei anhand Ihres zuvor detail­liert ausge­ar­bei­teten Themas 2 bis 3 stich­haltige Argumente für die Teilnahme.

Und noch ein Geheimtipp: Familien­unternehmer, die strate­gische Nachteile befürchten müssen, falls ihre Teilnahme öffentlich wird, lassen sich oft schon durch vier kleine Worte überzeugen: „Unter Ausschluss der Presse.“

Ausge­wählte Gäste sind zufriedene Kunden

Nehmen Sie sich die Zeit, Gäste­liste und Veran­stal­tungs­themen zu koordi­nieren – Ihre Mühen werden von Famili­en­un­ter­nehmern mit niedrigen Absage­quoten und spannenden Gesprächen an den Tischen gewürdigt. Und keine Sorge vor regel­mä­ßigem Mehraufwand: Im nächsten Artikel erfahren Sie, wieso Qualität statt Quantität vor allem in Bezug auf Unter­neh­mer­ver­an­stal­tungen gilt.

Kontakt

Dirk Wiebusch
info@ifuf.de

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